Der Austausch und die Kommunikation mit meinem Unterbewusstsein durch Ayahuasca auf dem Retreat hat Themen auf den Plan gerufen und in den Prozess gebracht, die ich mir für das Retreat nicht unbedingt vorgenommen hatte, aber die offensichtlich dran waren und sich als notwendig bestätigen. Der Prozess, der durch das Bewusstmachen und die Bearbeitung dieser Themen in Gang gebracht wurde und in dem ich mich immer noch befinde, bringt mich letztlich aber auf den Weg dorthin, den ich mir durch das Retreat erhofft habe. Also insofern, komme ich meiner ursprünglich Intention zu dem Besuch des Retreats, mein Potenzial zu entdecken und zu entfalten, ein Stück näher bzw. befinde mich nun mit einer ganz anderen Bewusstheit auf dem Weg zu meinem Potenzial. Insbesondere auch das Näherbringen des Human Designs und die Auseinandersetzung mit meinem Design im Nachgang, lässt mich auf diesem Weg voranschreiten. Ich verstehe mich an ganz vielen Stellen besser und kann Dinge und Erfahrungen, die ich gemacht habe, besser einordnen. Ich weiß viel besser, wer ich bin und ich finde gerade mein authentisches Ich, welches mir auch schon im Retreat begegnet ist.
Das bessere Verständnis für mich hat mir in vielerlei Hinsicht Erleichterung verschafft. Ich weiß z.B. jetzt, dass ich wirklich einfach gut kalkulieren muss mit meiner Kraft und Energie, weil diese eben schneller aufgebraucht sind, als vielleicht bei anderen. Es ist erleichternd zu wissen, dass dies so ist bei mir und dass ich mich nicht angestellt habe oder einfach nicht gut genug bin im Vergleich zu anderen. Ich mache jetzt mehr Pausen und Ruhe mehr und fühle mich, anders als zuvor wo mich dann mein schlechtes Gewissen plagte, gut und zufrieden dabei. Das ist nur ein Beispiel von vielen.
Nach dem Retreat bleibt bei mir, neben den Prozessen, die im Gange sind, die Erfahrung echte Geborgenheit gespürt zu haben, mein Mitgefühl und Liebe für Andere entdeckt zu haben, der Wunsch nach Intimität und Gemeinschaft und ein Stück die Befreiung von Außen in meinem Tun, Handeln und Denken über mich und meinen Wert gesteuert zu werden.
Es hat sich Vieles bei mir verändert oder befindet sich in einem Veränderungsprozess hin zu meinem authentischen Ich, in das ich mich mehr und mehr selbst verliebe.
Dass ich mich verändert habe, kann ich wahrscheinlich am stärksten an einer immer deutlicher werdenden „I don´t give a fuck what or how other people think about me“ – Attitüde erkennen. Wenn ich zum Beispiel keine Lust habe einen BH zu tragen, dann mache ich es einfach nicht mehr und es ist mir dann egal, was andere darüber denken. Das wäre vor dem Retreat nicht passiert.
Ich bin viel öfter in Balance und Ruhe in mir selbst.
Lena, Köln
Ayahuasca Retreat, Köln Oktober 2022,